Der Schmelzbereich sollte zur gewünschten Innentemperatur und zum Nutzungsprofil passen, etwa 22 bis 26 Grad für Büronutzungen. Zu wenig PCM wirkt kaum, zu viel träge. Klimadaten, internen Lasten und Verschattung entsprechend dimensioniert, glätten PCM die Temperaturkurve und schenken Reserve, bevor aktive Kühlung überhaupt nötig wird – effizient, leise und fein dosierbar.
Eingebettet in Gipskarton, Deckenpaneele oder Putzflächen wirken PCM, wenn sie freie Konvektion und Strahlung sehen. Decken sind oft besonders effektiv, weil sie große, freie Flächen bieten. Modulare Systeme erleichtern Nachrüstungen, während projektbezogene Lösungen höhere Speicheranteile erschließen. Wichtig bleibt die Integration mit Verschattung, Lüftung und Masse, damit alle Stellhebel zusammenwirken.
PCM müssen regelmäßig regenerieren, etwa durch nächtliche Abkühlung. Einfache Strategien mit automatisierten Fensteröffnern, Freier Kühlung oder kühler Zuluft reichen oft aus. Sensorik für Raum- und Oberflächentemperaturen zeigt, ob der Speicherzyklus funktioniert. So entsteht ein transparentes, zuverlässiges System, das Lasten verschiebt und aktive Kühlung sichtlich später oder gar nicht benötigt.