Licht lenken, Wärme zähmen, Komfort steigern

Wir widmen uns integrierten Verschattungsstrategien mit Überständen, Lamellen und Lichtregalen, die sich dank sensorbasierter Anpassung dynamisch auf Sonne, Wolken, Wind und Nutzung einstellen. So entsteht ein Zusammenspiel aus Tageslicht, Sichtkomfort und Energieeffizienz, das Räume spürbar verbessert und Entscheidungen im Entwurf, bei der Nachrüstung und im laufenden Betrieb sicherer macht. Teile eigene Beobachtungen aus Projekten, stelle Fragen zu Detailpunkten und abonniere unsere Updates, damit Praxiswissen, Forschung und konkrete Lösungsansätze kontinuierlich zusammenfließen.

Warum präzise Verschattung heute unverzichtbar ist

Tageslicht als kostenlose Ressource

Tageslicht ist kostenlos, aber nicht frei von Nebenwirkungen. Ein abgestimmtes Zusammenspiel aus Überständen, Lamellen und Lichtregalen führt Helligkeit tief in den Raum, während ungewollte Strahlung abgefangen wird. Richtig dimensioniert und gesteuert, ersetzt es künstliche Beleuchtung stundenlang und erzeugt lebendige, natürlich wirkende Lichtmuster, die Produktivität, Stimmung und Aufenthaltsqualität messbar verbessern.

Wärmegewinn kontrollieren, ohne Aussicht zu verlieren

Ziel ist nicht maximale Abschattung, sondern die richtige Dosis. Geometrie und Steuerung halten direkte Sommerstrahlen draußen, lassen Wintersonne herein und bewahren die Aussicht. So sinken Kühllasten, Oberflächen bleiben angenehm, und visuelle Aufgaben profitieren von ausgewogenem Kontrast. Gleichzeitig bleibt die Fassadenwirkung leicht, elegant und architektonisch integriert, statt ungeliebte Verdunkelung zu erzeugen.

Gesundheit und Rhythmus als Qualitätsmaßstab

Licht prägt unseren circadianen Rhythmus. Blendfreie Helligkeit am Vormittag fördert Wachheit, gedämpftes, gleichmäßiges Licht am Nachmittag beruhigt. Durch sensorisch geführte Elemente lässt sich dieses Profil unterstützen, ohne Bedienaufwand zu erzeugen. Nutzer erhalten konsistente, verlässliche Lichtverhältnisse, behalten aber manuelle Eingriffe, wenn Präsentationen, Bildschirmarbeit oder besondere Aufgaben abweichende Einstellungen erfordern.

Geometrie und Sonnenstand gezielt nutzen

Auskragungstiefe, Fensterhöhe, Brüstungsoberkante und Orientierung bestimmen, wann die Sonne die Verglasung trifft. Mit einfachen Winkeldiagrammen, Verschattungsfaktoren und Klimadaten lässt sich zielgenau dimensionieren. So entsteht ein Verhältnis aus Tiefe zu Öffnung, das mittags schützt, morgens und abends dosiert, und zusammen mit weiteren Elementen zuverlässige Balance über das Jahr liefert.

Materialien und Oberflächen mit Wirkung

Material und Farbe entscheiden über Reflexion und Wärmeaufnahme. Helle, matte Unterseiten senden diffuses Licht ins Innere, ohne zu blenden, während robuste, witterungsbeständige Beschichtungen Verschmutzung und Verfärbung minimieren. Thermisch getrennte Befestigungen verhindern Wärmebrücken. Ergänzende Tropfkanten, Rinnen und verdeckte Entwässerung halten Sicht klar, verhindern Flecken und verlängern die Lebensdauer deutlich.

Bestand intelligent nachrüsten

Bei Bestandsgebäuden zählt jedes Millimetermaß. Modulare, leichte Überstände lassen sich an vorhandene Fassaden ankoppeln, ohne die Statik zu überfordern. Digitale Aufmaßmethoden und parametrische Variantenprüfungen helfen, Konflikte mit Beschattung, Sonnenschutzgläsern, Lüftungsflügeln oder Wartungswegen früh zu vermeiden und gleichzeitig wirtschaftliche, gut montierbare Lösungen zu sichern.

Lamellen, die denken und sich anpassen

Lamellen ergänzen passive Geometrie um aktive Feinsteuerung. Außenliegende Systeme stoppen Hitze, bevor sie in den Raum gelangt, verstellbare Profile optimieren Tageslicht und Sicht. Zusammen mit Wind- und Lichtsensoren entsteht ein System, das auf Wolkenzug, Jahreszeit und Nutzungsszenarien reagiert und dennoch manuell übersteuerbar bleibt.

Lichtregale für helle Raumtiefe

Lichtregale lenken Helligkeit unter die Decke und tragen sie tief in den Raum, während der untere Bereich vor direkter Strahlung geschützt bleibt. Richtig proportioniert, reduzieren sie Kunstlichtbedarf, beruhigen Kontraste und verbessern die Sicht zur Außenwelt, ohne störende Spiegelungen zu erzeugen oder Arbeitsflächen auszubrennen.

Trennung von Sichtzone und Oberlichtzone

Ein horizontales Element teilt die Öffnung in eine Sicht- und eine Oberlichtzone. Oben wird Licht an die Decke gelenkt, unten bleibt die Aussicht klar. So werden Bildschirmarbeitsplätze entlastet, Flure erhellt und die Raummitte angenehmer. In Kombination mit Reflexionsdecken entstehen gleichmäßige, überraschend natürliche Lichtverteilungen.

Reflexion, Pflege und Langlebigkeit

Die Wirksamkeit steht und fällt mit der Oberflächenqualität. Hochreflektierende, matte Beschichtungen verhindern Hotspots und werfen Licht breit gestreut zurück. Gleichzeitig muss Reinigung einfach sein, denn Staub reduziert Leistung merklich. Robuste Kanten, verdeckte Befestigungen und sorgfältige Fugen verhindern Schattenlinien und halten das Erscheinungsbild über viele Jahre konsistent.

Eine kleine Geschichte aus dem Arbeitsalltag

In einem sanierten Büro in Köln sank die künstliche Beleuchtungsdauer nach Einbau von Lichtregalen und Lamellen um spürbare Stunden pro Tag. Mitarbeitende berichteten über weniger Kopfschmerzen und angenehmere Bildschirmarbeit. Besonders überzeugend: Die Aussicht blieb erhalten, während Besprechungsräume tiefer im Grundriss deutlich heller und einladender wirkten.

Sensorik, Steuerung und Mensch im Zusammenspiel

Sensorik verwandelt passive Elemente in adaptive Partner. Außen- und Innenhelligkeit, Wind, Regen, Temperatur und Belegung liefern die Signale, aus denen Steuerungen stabile, komfortable Zustände erzeugen. Wichtig sind transparente Regeln, Prioritäten und nutzerfreundliche Schnittstellen, damit Vertrauen entsteht und Eingriffe selten, gezielt und nachvollziehbar bleiben.

Planen, simulieren, überzeugen

Entwurf, Technik, Betrieb und Nutzerinteressen müssen miteinander sprechen. Klimabasierte Simulationen machen Auswirkungen von Varianten früh sichtbar, während klare Visualisierungen Vertrauen schaffen. Wenn Planung, Bauleitung, Facility Management und Belegschaft entlang derselben Ziele handeln, entsteht eine Lösung, die nicht nur funktioniert, sondern täglich gerne genutzt wird.
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